2021-03-24 | Minus 42% – Sonnenblumenernte schrumpft laut Experten dramatisch
Die Sonnenblumenkern-Ernte in der Ukraine könnte Experten zufolge dieses Jahr mit 9,6 Millionen Tonnen 42% geringer ausfallen als 2021, weil deutlich weniger Anbaufläche genutzt werden kann. „Der Rückgang ist darauf zurückzuführen, dass ein großer Teil der Kämpfe im Land in den Regionen des Sonnenblumenanbaus konzentriert ist“, teilt die Agrarberatungsfirma APK-Inform mit. Die Ukraine ist der weltgrößte Exporteur von Sonnenblumenöl.

2021-03-16 | Es werden kaum noch freie Mengen Sonnenblumenkerne angeboten
Bitte prüfen sie heute, ob sie Chinesische Sonnenblumenkerne handeln wollen. Die Ölpresser in China kaufen aktuell die gesamte Rohware auf. Wir hören in Europa von Vertragsrücktritten und massiven Lieferverzögerungen. Die Bulgaren sind komplett aus dem Markt zurückgezogen. Die noch freien Rohwarenmengen sind in Bulgarien gehandelt. Es sieht so aus, als ob wir bis Anschluss neue Ernte keine größeren Mengen Rohware mehr angeboten bekommen werden.

2021-03-11 | Ausfuhr bestimmter Getreidesorten aus Ungarn und Bulgarien soll anzeigepflichtig sein
Die Länder Bulgarien und Rumänien haben neue Ausfuhrregeln für bestimmter Getreidesorten eingeführt. Beide Länder sollen die Möglichkeit haben, die angezeigte Ausfuhr selbst zu kaufen. Das ist also eine Art Vorkaufsrecht! Für Ungarn soll diese Regelung seit dem 06.03.2022 bis zum 15.05.2022 gelten. Wir haben den Warenverein informiert und dieser hat unsere Dachorganisation FRUCOM eingeschaltet.

2021-03-15 | Aussichten für die neue Ernte 2021 Sonnenblumenkerne sind sehr negativ
In der Ukraine können die Landwirte aktuell nur stark eingeschränkt oder nicht in die Felder fahren, um die Aussaat auszubringen. In der Ukraine wird im Nordosten + Nordwesten und Südwesten hauptsächlich Getreide angebaut. Nur im Südosten und Nahe dem Schwarzen Meer werden Sonnenblumen angepflanzt. Genau dort, also um Mariopol + Odessa etc. wird aktuell am härtesten gekämpft.

2021-03-08 | Situation Sonnenblumenkernen eskaliert
Die Rohwarenpreise kennen kein Halten mehr. Heute notieren wir bei Leva 2.000,00 p.MT in Bulgarien während wir vor 2 Wochen noch bei Leva 1.250,00 p.MT lagen. In Rumänien werden USD 1.000,00 für die Sonnenblumensaat feldfallend aufgerufen. Der Rohstoffpreis hat sich also in den letzen Tagen verdoppelt. Energie geht ebenfalls weiter rauf. Der Strom- und der Dieselpreis steigt unaufhörlich an.