2017-06-28 | Der Ramadan und das abschließende Zuckerfest sind in der Türkei zu Ende. Die offiziellen Ferientage sind in der Türkei ebenfalls gestern zu Ende gegangen und alle sind wieder an den Arbeitsplätzen. Die Preise für den Rohstoff Sultaninen steigen weiter stetig an. In den vergangenen zwei Wochen um ca. USD 100,00 p.mt. Parallel hat sich jedoch der EURO in den vergangenen 7 Tagen um ca. 2 % gegenüber dem USD verteuert, so dass wir hier bisher einen Preis - kompensierenden Effekt in EURO haben. Darauf sollten man jedoch nicht setzen, sondern möglichst den Ursprung und den Rohstoff im Blick haben und hier stehen die Zeichen auf weitere Preiserhöhung. Wir raten daher zu einer längerfristigen Eindeckung.
 
Anmerkung: Wir quotieren und handeln selbst heute immer noch Türkische Sultanas günstiger als aus dem Iran!

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2017-06-28 | –

2017-06-30 | Wir hatten sie in dieser Woche bereits in zwei Marktberichten über steigende Preise für Sultaninen und Rosinen in der Türkei informiert. Gestern konnten wir noch etwas mit unserem Hauptablader handeln. Bitte finden sie nachfolgende Information von heute Morgen im Originaltext von unserem Ablader:
 
+quote++
Please kindly notice that this is the last contract that we accept out from the quotation made on 28.06.2017.
We are not quoting sultana prices since yesterday until a second announcement.
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Wir gehen davon aus, dass unser zweiter Ablader sich ebenfalls sehr kurzfristig zurückziehen wird. Es könnte sein, dass auch er nichts mehr in die neue Ernte verkaufen möchte. Insofern ist es ratsam, über ein Gebot auf Basis unser gestrigen Offerte zu versuchen, noch etwas zu handeln. Auch sind die Iranischen Sultanas wieder sehr interessant geworden!

Unser Türkische Hauptablader hat soeben alle Offerten für die neue Ernte suspendiert. In der Türkei wird aktuell keine Rohware am freien Markt angeboten. Alle Bauern und “Zwischenhändler (Midtrader)“ haben sich zurückgezogen. Nur die “Taris“ offeriert noch Rohware zu sehr hohen Preisen. Die Weinstöcke respektive Weinreben befinden sich in der wichtigen Wachstums- / Entwicklungsphase und der Stock liefert Wasser zur Frucht. Es ist für alle im Ursprung ersichtlich, dass die neue Ernte nicht auf dem Vorjahresniveau um 330.000 mt ausgehen wird. Im Moment geht man von 270.000 mt aus. Die Bauern halten daher ihre Restbestände zurück und hoffen auf weiter steigende Preise. Daneben haben die Exporteure extrem viel Ware verkauft und den Export locker um 60.000 mt gesteigert mit weiterhin wachsender Tendenz.  
 
Aus dem Iran wird ebenfalls von einer schlechteren neue Ernteprognose berichtet. Insgesamt scheint sich das Sultaninen-Umfeld zu verändern und die sehr lange Niedrigpreisphase geht zu Ende.

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2017-06-30 | –

2017-06-21 | Die Preise für Bulgarische Sonnenblumenkerne steigen! Wie in den Vorjahren haben seit Januar / Februar diesen Jahres die kleinen und mittelgroßen Schälbetriebe die Produktion eingestellt. Die Bestände bauen sich analog und aufgrund der fehlenden Lieferung ab und die Nachfrage bei den wenigen Abladern, die ganzjährig schälen, steigt an. Soweit so normal! Seit Anfang dieser Woche erhalten wir verstärkt Nachfragen aus verschiedenen Europäischen Ländern für Lieferung Juli – September 2017. Das ist exakt die kritische Übergangsphase zur neuen Ernte hin.
 
Grundsätzlich halten wir die Vorkontrakte, die teilweise auf historisch niedrigem Niveau für die kommende Saison abgeschlossen wurden, für wirtschaftlich extrem schwierig! Hauptargument war und ist die Tatsache, dass wir den Rohstoff in der laufenden Ernte bereits im April / Mai diesen Jahres nicht zu den Preisen eindecken konnten, die solche Preise ermöglichen. Wir sehen z.Zt. eine immer größer werdende Preisdifferenz zwischen dem aktuellen Rohstoffpreis und dem Zielpreis für die neue Ernte.
 
Resümee: Die aktuelle Entwicklung könnte zu einer weiteren und nachhaltigen Erholung im extrem stark unter Druck geratenen Sonnenblumenkernmarkt führen!

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2017-06-21 | Old crop prices for sunflower seed and kernels are rising in Bulgaria! This is a normal development during this time of the year! As usual the majority of the 60 Bulgarian hullers closed their factory in January / February this year. The supply of material is decreasing and from June onwards the demand depending on 6 - 7 major Bulgarian processor. The raw material quality is getting poorer. Yields are lower and processing costs higher. During the last days we have received several inquiries for delivery July – September 2017. This is exactly the critical time. The remaining factories will close their factories in August for maintenance work, new installations and necessary hygienic treatments as well.
 
In general we see all early bird sales very critical. This contracts basing on raw material price expectations which we have not seen during the last season and all other previous ones as well. We have no educated guess for such prices and no space for any unexpected circumstances. If we see any negative weather impacts, raw material prices will not match the all-time low targets and early bird sales will have an extremely negative economic effect to the seller. Consequently the buyer has to know from whom he is purchasing and how much of these toxic contracts his seller is holding. Unfortunately Bulgaria is very in transparent origin and a lot of traders and small to middle sized hullers trying to sell. No one know who is finally processing against the majority of the contracts.  
 
Resume: We see a short supply for the next 3 months with firmer prices. New crop quotations are still very attractive. Consequently we are recommending to check your demand for the next 3 months and keep tuned for the new crop.

2017-06-28 | Mit Wirkung vom 01.07.2017 treten verstärkte Importkontrollen für u.a. Sultaninen in Kraft. Die Änderungen des Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 669/2009 wurden heute im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gegeben. Bitte achten Sie bei den folgenden Neulistungen darauf, dass die Produkte rechtzeitig vor Ankunft (mindestens einen Arbeitstag) bei der zuständigen Behörde am Eingangsort der EU mit dem Gemeinsamen Dokument der Einfuhr (GDE) angemeldet werden müssen. 1. Neulistungen · Getrocknete Weitrauben aus dem Iran, Kontrollen zu 5% auf Ochratoxin A · Getrocknete Weintrauben aus der Türkei, Kontrollen zu 5% auf Ochratoxin A.
 
Grundsätzlich sollen hier 5 % aller Importpartien nach dem Zufallsprinzip auf Ochratoxin untersucht werden. Da es sich hier um eine “Hoheitliche Anordnung“ handelt, gehen die Mehrkosten für die Untersuchungen ( Standgelder, Umfuhren etc.) zu Lasten des Käufers (Importeurs) im Verbringungsland.

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2017-06-28 | –

2017-06-21 | Wir sind vergangene Woche Donnerstag von einer kurze Geschäftsreise im Spanischen Mandelanbaugebiet um Valencia /Alicante zurückgekehrt. Dort befinden sich im ländlichen Raum Spanische Cracker für die heimischen Mandeln und einige wenige weiterverarbeitende Mandelpräparate-Hersteller. Die Industrie steht unter großem Wettbewerbsdruck und scheint sich weiter zu konsolidieren. Ein namhafter Präparate-Hersteller kämpft weiterhin um sein wirtschaftliches Überleben. Die Margen sind sehr gering. Die Spekulation hinsichtlich der neuen Ernte in Spanien schießen ins Kraut. Es gibt die offizielle Schätzung, die von 57.000 mt in Spanien ausgeht. Einige Marktbeteiligten halten diese Zahl für zu niedrig und gehen eher von 70.000 mt aus. Grundsätzlich sind umfangreiche Neuanpflanzungen in der vergangenen Jahren getätigt worden und diese Entwicklung hält weiter an. In den nächsten Jahren dürfte die Ernte in Spanien weiter anwachsen und sich in Richtung 100.000 mt entwickeln. Es drängt sich also der Gedanke auf, ob wir nicht irgendwann in nicht allzu weiter Ferne Präparate wieder auf Basis Spanischer Mandeln produzieren können. Grundsätzlich sind die Erträge bei Spanischen Mandeln jedoch viel geringer, so dass die Preisdifferenz zu kalifornischer Rohware schon erheblich sein müsste. Das ist z.Zt. zumindest nicht zu erkennen. In Kalifornien zeigen die letzten Verschiffungszahlen für den Monat Juli 2017 einen leichten Rückgang von 4,1 % zum Vergleichsmonat. Grundsätzlich ist die kumulierte Zahl jedoch weiterhin beeindruckend und dürfte bei ca. 2 Milliarden lbs. liegen. Das wäre ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 1,812 Milliarden lbs.! Die Preise für Kalifornische Rohmandeln haben sich in den letzten Tagen wieder etwas befestigt! Die neue Ernte wird mit einem Abschlag von ca. USD 0,05 p.lbs. gehandelt. Alles wartet auf die objektive Mandelschätzung, die am 6 Juli 2017 veröffentlicht wird. Die spannende Frage ist nunmehr, ob die schon sehr hohe Zahl von 2,2 Milliarden lbs. aus der subjektiven Schätzung noch übertroffen wird. Wenn ja, könnten die Preise wieder etwas schwächer gehen, so hören wir. Wenn die erste Zahl jedoch bestätigt und/oder unterschritten wird, könnte es auch in die andere Richtung gehen. Daneben spielt die mittelfristige Entwicklung des Währungspaares USD / EURO eine sehr wichtige Rolle. Im Moment sind wir der Meinung zugeneigt, dass der EURO recht fest ist und leicht Abschwächungstendenzen zeigt.

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2017-06-21 |