2018-03-21 | Aufgrund der jüngsten starken Regenfälle / Schneefälle in Bulgarien ist der Boden mit Feuchtigkeit überladen. Im Nordosten Bulgariens schneit es immer noch. Die Bodentemperatur ist zu niedrig, um mit dem Pflanzen zu beginnen. Unser Verlader hatte intensive Gespräche mit Landwirten (Lieferanten), die die Verzögerung der Pflanzung um mindestens 30 Tage bestätigten.
 
Das bedeutet, dass sich die Ernte ebenfalls um mindestens einen Monat verzögern wird. Ähnlich ist die Situation in allen Sonnenblumenproduktionsländern - Russland, Ukraine, Rumänien. Aufgrund dieser Tatsache müssen wir uns auf aktuelle Bestände verlassen, die wie in den Vorjahren mindestens 45 Tage länger brauchten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass dies zu einer Preiserhöhung führen wird. Es gab schon einen Anstieg von 5 BGN (3 USD) pro MT je Woche.

 
Gleichzeitig verlor der USD in den letzten 12 Monaten gegenüber dem EURO rund 15% und in den letzten Wochen nochmal 4%. Die Reedereien erhöhen ständig ihre Frachtraten in die USA und andere Destinationen und bestätigen keine langfristigen Raten. Long-Term-Geschäfte werden wegen all dieser unsicheren Probleme sehr teuer!

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2018-03-21 |  Due to recent heavy rainfall/snowfall in Bulgaria soil is overloaded with moisture. In North-East of Bulgaria it is still snowing. Soil temperature is too low to start planting yet. Our shipper had intensive discussion with farmers (suppliers) and everybody confirmed delay of planting with minimum 30 days.
 
It means that harvest will delay with 30 days or more. Similar situation in all of sunflower production countries – Russia, Ukraine, Romania. Based on this fact we must rely on current crop stocks at least 45 days more than previous years and projected yet. It is very possible that this will cause rally of prices. We saw already BGN 5 (USD3) per MT increase per week.
 
At the same time USD lost about 15 % in value against the EURO during the last 12 months and 4 % during the last couple of weeks. The shipping lines increase their freight rates to the US and other destinations constantly and not confirming any long term rates.
 
Long terms deals become very expensive because of all this uncertain issues!

2018-03-21 | Die Chinese New Year-Festivitäten sind zu Ende und die Kürbiskernproduzenten sind wieder aktiv. In Europa kann man das von den Kürbiskernhändlern nicht sagen. Der Markt ist extrem ruhig. Wir hören, dass immer noch Ernte 2016 gehandelt wird und die hiesigen Käufer noch bis zum Sommer 2018 scheinbar die alte Ernte verarbeiten wollen. Die Rohware ist dann 1 ½ Jahre alt und dürften nicht mehr sehr gut sein. Die Preise haben in den letzten Wochen nochmals deutlich nachgegeben!

Aus dem Ursprung wird berichtet, dass die Bauern immer weniger Ware anbauen wollen und die Bestände sich über den kommenden Sommer abbauen dürften.

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2018-03-21 |  –  The Chinese New Year festival is over! All pumpkin seed kernel producer and traders returned back to their business. In Europe the market is very calm and we see no real interest. Currently we heard that a lot of old crop 2016 material has been traded yet and some traders and bakeries etc. planning to use the old crop 2016 pumpkin seed kernels even during the coming summer 2018. The raw material is than 1 ½ years old and quality cannot be very good. Prices are still very weak for crop 2017 and came down during the last weeks.

Several planting seed traders claiming that farmers are less interested in producing pumpkin seed kernels. This is not new and we heard it last year as well. It seems the old crop inventory was very big.

Some traders expecting that this uncommitted material will last until next summer!

2018-03-01 | Wir haben gestern vom Hamburger Warenverein erfahren, dass das EU “Standing Committee“ am 16.02. und 27.02.2018 zum Thema Iprodion getagt hat. Es gab keine Einigung zur Länge der Übergangsfristen und beim neuen Höchstwert (MRL).

Die Begründung hierfür ist, dass die EU festgestellt hat, dass bei einigen Produkten der ARfD-Wert deutlich überschritten wird, will heißen, die tägliche Aufnahmemenge von Iprodion wird in verschiedenen Produkten in Relation zum Grenzwert überschritten. Dieser Sachverhalt wurde uns von einem namhaften Deutschen Labor für Sultanas der Ursprünge Süd-Afrika, Türkei, Chile, USA und Australien mit Überschreitungen von 120 – 180% kürzlich bestätigt!

Die EU-Kommission hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) beauftragt, diesen Sachverhalt nunmehr zu prüfen.

Anmerkung: Die Berechnung der Ausschöpfung des ARfD-Wertes (acute refernece dose) ist etwas komplizierter und hängt einerseits vom Probengewicht, andererseits von der Aufnahmemenge pro Tag ab, zudem auch noch von Variabilitätsfaktoren, die sich produktweise unterscheiden. Es wird dabei immer auf ein Kind mit dem Gewicht von 16,15kg berechnet. Die Menge an Trauben, die ein Kind pro Tag verzehrt, wird mit 211.5 g angegeben, was statistisch belegt ist. Der Variabilitätsfaktor von Trauben ist 5 aufgrund der ungleichen Verteilung der Wirkstoffe auf den Trauben: außen mehr als innen, unten mehr als oben. Bei anderen Früchten sieht das anders aus (Tomate 7, Himbeeren 1, Salat 5, Kopfsalat 3 usw.). Multipliziert ergibt der gefundene Gehalt mit dem Variabilitätsfaktor und der Verzehrmenge und Einheitenumrechnung 0.5711 mg, was dann bezogen auf die o.a. 1.615 mg wiederum die 35% ergeben.

Resümee: Die Überschreitung der ARfD-Werte ist bei heutigen Sultanas aus konventionellen Anbau für alle wichtigen Ursprünge erheblich.
Für alle Backwarenhersteller, die den LEH beliefern, folgt hieraus, dass sie sich bereits heute um Sultaninen bemühen müssen, die den zukünftigen Grenzwert von 0,01 mg/kg für Iprodion einhalten. Wir bieten hier eine Problemlösung mit unserer Specialty Brokers IPM (Integriertes Pestizid Monitoring)-Ware an und können garantieren, das unsere Bauern für unseren Ablader im Rahmen des IPM-Anbauprojektes kein Iprodion einsetzen und unser Produzent dies lückenlos durch den kontrollierten Anbau über das Specialty Brokers Integriertes Pestizid Monitoring (IPM) kontrolliert. Alternativ können sie auch auf Bio-Ware umstellen!

Bei Interesse wenden sie sich bitte direkt an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!! Weitere Informationen haben wir für sie unter dem Link http://www.specialtybrokers.de/ipm.html auf unserer Homepage zusammengestellt.

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2018-03-01 |  –

2018-03-05 | Wir möchten gerne im Bezug zu unserem gestrigen Bericht zum Thema Iprodion folgendes nachtragen: Das Pestizid Iprodion ist nachweislich karzinom und verunreinigt unser Grundwasser. Greenpeace führt Iprodion auf seiner schwarzen Liste und Öko-Test hat es ebenfalls letztes Jahr für gesundheitsschädlich eingestuft. Der Verkauf wurde zum 5. März und der Einsatz zum 5. Juni für die nachfolgenden Pestizide durch die zuständige EU Kommission untersagt:

Produkt

Firma

Wirkstoff(e)

Interface

Bayer CropScience

Iprodion, Trifloxystrobin

Paroli

BASF

Thiophanat-methyl, Iprodion

Rovral WG

BASF

Iprodion

Daneben hat die EU Kommission einen ARfD-Grenzwert mit 0,06 mg/kg bereits festgelegt. Dieser Grenzwert lag vorher sehr viel höher. Analysen Deutscher Labore haben für Sultanas aller Ursprünge deutliche Überschreitungen gezeigt. Wir erwarten daher, dass die EFSA zu einem ähnlichen Ergebnis kommen wird! Es ist nur sehr schwer zu verstehen, wieso ein Wirkstoff, der seit 1974 zugelassen ist und weltweit eingesetzt wird, noch im vergangenen Jahr mit einem Grenzwert von 20mg/kg in Weinbeeren (Sultanas) in der EU zugelassen war. In den USA, Australien und Süd-Afrika ist Iprodion mit einem Grenzwert von 60 mg/kg immer noch zugelassen, und nur die Türkei hat am 19. Januar 2018 den Einsatz von Iprodion in der heimischen Landwirtschaft mit sofortiger Wirkung untersagt. Bei Interesse wenden sie sich bitte direkt an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!! Weitere Informationen zum Thema Iprodion finden sie unter diesem Link! Hier finden sie auf unserer Homepage alle wichtigen Informationen zu unserem Specialty Brokers-IPM-Anbauprojekt.

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2018-03-03 |  –

almondtree2018-02-27 | Wir haben heute die Information erhalten, dass in allen wichtigen US Anbaugebieten Bakersfield, Fresno, Modesto, Sacramento und Chico die heftigsten Fröste seit 1995 die Mandelblüte in Teilen beschädigt haben soll. Auf dem Bild ist zu sehen, dass sich die Blüten braun verfärbt haben. Erste Schätzungen gehen von einer 5 – 15 % Schädigung aus. Die meisten Mandelexporteure haben sich mit sofortiger Wirkung vom Markt zurückgezogen.

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2018-02-27 |  – Today we have received information that in all major US growing areas, Bakersfield, Fresno, Modesto, Sacramento and Chico, the most severe frosts since 1995 are said to have partially damaged the almond blossom. In the picture you can see that the flowers have turned brown. Initial estimates assume a 5 - 15% damage. Most almond exporters have withdrawn from the market with immediate effect.